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Narkose

Nicht immer ist es möglich, ohne Narkose auszukommen. Vor allem chirurgische Eingriffe, schmerzhafte Untersuchungen und Behandlungen aber auch nicht „kooperative“ Patienten erfordern diese manchmal.
Eine Narkose verläuft in der Regel zwar komplikationslos, leider gibt es jedoch ein nicht medizinisch beeinflussbares Narkoserisiko bei Mensch und Tier (ca. 1- 3%).
Wir sind bemüht, dieses Risiko so gering wie möglich zu halten, indem wir Narkosen nach den neuesten und schonendsten Methoden anwenden und versuchen, die Operationszeit so kurz wie möglich zu halten. Viele Risikofaktoren versuchen wir durch eine gründliche Narkosevorbereitung auszuschalten:
  • Allgemeinuntersuchung: Diese gehört zu jeder verantwortungsvollen Narkosevorbereitung.
  • Laboruntersuchungen: Diese sind v.a. bei älteren Patienten und Risikopatienten (Kranke, Alte und Unfallpatienten) indiziert und können bei Bedarf auch noch durch
  • weiterführende Untersuchungen ergänzt werden. Zu diesen zählen Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen, Blutdruckmessung und EKG.
Auch Tiere empfinden Schmerzen, genauso wie wir Menschen. Es ist erwiesen, dass Operationen besser verlaufen und sich die Tiere schneller erholen, wenn rechtzeitig und ausreichend für eine Schmerzbekämpfung gesorgt wird. Aus diesem Grund erhält Ihr Tier schon vor bzw. während der Operation und bei Bedarf natürlich auch nach der Operation Schmerzmittel.
  • Wahl des Narkosemittels: Auch durch die Wahl des Narkosemittels können wir sehr gut auf die individuellen Bedürfnisse jedes Patienten eingehen. Sollten bei früheren Behandlungen oder Narkosen Probleme aufgetreten sein bzw. eine bekannte Unverträglichkeit von Medikamenten bestehen, informieren sie uns bitte unbedingt vor dem Eingriff darüber.
  • Auch Sie können dazu beitragen, eine möglichst komplikationslose Narkose und Operation für Ihren Liebling zu gewährleisten, indem Sie einige Dinge vor und nach der Operation beachten:
  • Ihr Tier sollte innerhalb der letzten acht, besser zwölf Stunden vor der Operation nichts mehr fressen (Freigänger-Katzen deshalb unbedingt für diesen Zeitraum drinnen behalten). Einzige Ausnahmen stellen hier Nagetiere (Kaninchen, Meerschweinchen) dar, bei denen für eine konstante Nahrungsaufnahme vor und möglichst bald nach dem Eingriff zu sorgen ist.
  • Wasser trinken ist erlaubt, ja sogar erwünscht.
  • Auch in den ersten Stunden nach einer Operation bzw. Narkose sollte Ihr Tier keine feste Nahrung zu sich nehmen.
  • Ca. zwei Tage vor der Operation sollten für Ihr Tier keine größeren körperlichen Anstrengungen mehr erfolgen.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Tier vor der Operation die Möglichkeit hat, Kot und Harn abzusetzen.
  • Wie bei uns Menschen, gilt auch bei den Tieren, dass Ruhe die beste Medizin ist. Unternehmen Sie also keine größeren Spaziergänge zumindest in der ersten Woche nach der Operation beziehungsweise lassen Sie Katzen nicht ins Freie.
Sollten irgendwelche Unklarheiten, Unsicherheiten, Komplikationen oder Fragen aufkommen, bitten wir Sie, uns umgehend zu kontaktiern und zu informieren. Gerne stehen wir Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung.
Wir handhaben es in den meisten Fällen so, dass Sie Ihr Tier noch am selben Tag mit nach Hause nehmen können, allerdings erst, wenn Ihr Liebling wieder wach und nach Möglichkeit auch schon wieder gehfähig ist. Dies hat den Vorteil, dass die Aufwachphase unter tierärztlicher Kontrolle erfolgt und auftretenden Schwierigkeiten sofort entgegengewirkt werden kann. Wenn möglich, trachten wir danach, dass Sie, vor allem bei Hunden schon in der Aufwachphase wieder dabei sind, da diese dadurch in aller Regel ruhiger und stressfreier für Ihren Liebling verläuft.
Über notwendige Kontrollen und Nachbehandlungen informieren wir Sie persönlich.
Jedenfalls am 10. Tag nach einer Operation kommen Sie bitte noch einmal zur Entfernung der Nähte und zu einer Abschlusskontrolle mit Ihrem Tier zu uns.